Satzung

1986

Die Gründung

Das Gründungsjahr des SFV geht auf den Dezember 1986 zurück. Technikbegeisterte, visionäre Solarpioniere fanden sich in Aachen zusammen und bildeten eine Interessenvertretung für private Solarstromerzeuger. Engagierte Akteure wie Wolf von Fabeck, Prof. Dr. Adolf Müller-Hellmann und Pfarrer Ernst Toenges gehörten zu ihnen. Wolf von Fabeck prägte den SFV in den Folgejahren nachhaltig und entwickelte ihn als Geschäftsführer zu einer der größten deutschen Solarorganisationen.

Solar Vorführung

In den Anfangsjahren

Begeisterung für Solarenergie

Mit unserer Vorführanlage reisten wir durch ganz Deutschland und begeisterten viele Menschen für Solarenergie. Selbst bei bedecktem Himmel und Regen lief unsere Bohrmaschine und Stichsäge mit Sonnenenergie. Unvergessen auch unsere Mixmaschine, die solare Bananenmilch non stop produzierte. Viele Besucher erfuhren durch uns erstmals von den technischen Möglichkeiten und ökologischen Chancen der blau glitzernden Sonnenplatten.

SFV Dortmund Solarstrom ins öffentliche Netz

Rund um das Jahr 1989

Kostendeckende Vergütung

Vom SFV wurde die Idee der kostendeckenden Einspeisevergütung (kV) für Solarstrom vorangetrieben. Die kV als Grundidee der Finanzierung einer Solarstromanlage unterschied sich von allen bis 1989 bekannten Förderprogrammen. Nicht der Bau der Anlage sondern die Einspeisung in das öffentliche Netz sollte vergütet werden. Betreiber sollten eine so hohe Einspeisevergütung für ihren Solarstrom erhalten, dass die Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren betriebswirtschaftlich kostendeckend arbeiten konnte. Dazu zählte neben den Kapitalbeschaffungs- und Betriebskosten auch ein angemessener Gewinn. Die Grundidee der kV wurde in das spätere Erneuerbare-Energien-Gesetz aufgenommen und fand weltweit Verbreitung.

  • Brinkmeier Solar
    Brinkmeier Solar
Bordesholm Zentrale

Ab 2007

100 Prozent Erneuerbare Energien

Die Energieversorgung der Zukunft muss erneuerbar sein! Schon immer waren wir davon überzeugt, dass fossile Kraftwerke als größte Emittenten von Klimagasen und Atomkraftwerke als ökologisch fragwürdige und risikoreiche Investitionen abgeschafft gehören. Selbst in den eigenen Reihen gab es Skepsis, ob eine 100% Erneuerbare Energieversorgung funktionieren könnte. So reisten wir in zahlreiche Städte, Gemeinden und Dörfer und präsentierten unsere 100%-Überlegungen in Vortragsform, auf Flyern und in Solarbriefen. Prof. Dr. Eberhard Waffenschmidt brachte sich hier besonders ein - bis in die heutige Zeit!

Reichstag

Im Jahr 2018

Klimaklage

Uns wurde immer deutlicher: Wenn wir die verheerenden Konsequenzen der Klimakrise verhindern wollen, ist ein sofortiges und entschlossenes Einhalten der Klimaziele erforderlich. Gerichte können die Politik zum Handeln zwingen. Der SFV reichte deshalb am 23. November 2018 eine Verfassungsbeschwerde beim BVerfG ein. Die Beschwerde richtet sich gegen das Unterlassen geeigneter gesetzlicher Vorschriften und Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels durch die Bundesrepublik Deutschland. Wir warten bis heute auf eine Entscheidung des BVerfG. Im November 2018 reichte der SFV gemeinsam mit dem BUND und 11 Einzelklägern eine Verfassungsbeschwerde wegen unzureichendem Klimaschutz in Deutschland ein.

Gemeinsam Geschichte schreiben

Die Solarpioniere können spannend und eindrucksvoll über die Anfangsjahre erzählen. Und in den fast 35 Jahren Vereinsgeschichte ist mit großem Enthusiasmus viel Bewegung für die Energiewende entstanden. Wir laden unsere Solarfreunde ein, von ihren Erlebnissen zu berichten. So können wir gemeinsam an der Historie des SFV schreiben. Senden Sie uns gern etwas zu.  

Ihre Geschichte

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