Wir brauchen eine gewinnbringende Solarstromvergütung und eine bürokratiearme solare Eigenversorgung.

Susanne Jung

SFV-Geschäftsführerin

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Veröffentlichung der Bundesnetzagentur (BNetzA)

Einspeisevergütungen und Marktprämien für Solarstrom

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) veröffentlicht regelmäßig die neuen PV-Einspeisevergütungen und die "anzulegenden Werte" für die Berechnung der Marktprämie zum Direktvermarkten von Solarstrom. Die Höhe der EEG-Vergütung wird maßgeblich durch den Inbetriebnahmezeitpunkt bestimmt und bleibt für 20 Jahre zzgl. der verbleibenden Monate des Inbetriebnahmejahres fest. Weitere Kriterien zur Bestimmung der Vergütungshöhe sind der Montageort, die Anlagengröße sowie der Eigenverbrauch und dessen Anteil an der Gesamterzeugung.

Bundesnetzagentur: Alle Vergütungssätze
Solaranlage Installation

EEG-Förderung

Der "atmende Deckel"

Die Fördersätze für Solarstrom werden nach dem sogenannten "atmenden Deckels" monatlich angepasst. Je mehr Solaranlagen in Betrieb gesetzt werden, desto stärker sinken die Vergütungen. Damit will die Bundesregierung erreichen, dass die Förderung schrittweise reduziert und der Zubau gedeckelt wird. Für den dringend notwendigen Klimaschutz ist das aus Sicht des SFV eine völlig kontraproduktive Regelung. Die Investitionskosten sind vor allem für Kleinanlagen in den letzten Jahren kaum so schnell gesunken und der wirtschaftliche Betrieb wird gefährdet. Der Zubau von Solaranlagen stagniert.

Alle EEG-Vergütungen ab 2000: SFV-Zusammenstellung

Die aktuelle Einspeisevergütung in Ct/kWh

Inbetriebsetzung

November 2020

Dezember 2020

 Januar 2020

bis 10 kW

8,48 

8,32

8,16

bis 40 kW

8,24 

8,09

7,93

bis 100 kW

6,46 

6,34

6,22

Nichtwohngebäude im Außenbereich

5,83 

5,72

5,61

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