Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

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Größte Nürnberger PV-Anlage am Netz

Seit Mai diesen Jahres sind 170 m² der Dachfläche des St.Theresien-Krankenhaus mit multikristallinen ASE - Solarmodulen belegt. Von der installierten 21 kW-Gemeinschaftsanlage erwartet man einen jährlichen Stromertrag von ca. 18.000 kWh, der, nach dem Aachener Modell vergütet, in das öffentliche Netz der EWAG eingespeist wird.

Da in Nürnberg Solaranlagen wirtschaftlich betrieben werden können, lohnt es sich, sein Geld in Photovoltaik anzulegen. Noch sind nicht alle der 70 Anteilsscheine zu 4.500 DM verkauft. Interessenten können sich wenden an:

Solarenergie-Gemeinschaft Nürnberg e.V., Frau Jutta Maria Betz, Lübecker Str.4, 90427 Nürnberg, Tel./Fax: 0911-316404

Sonnenenergie - Paket der Isar-Amper-Werke

Laut einer dpa -Meldung weitet der Stromkonzern Isar-Amperwerke München sein Angebot bei regenerativen Energien aus. Eigenheimbesitzern soll ein Solarzellen-Komplettpaket folgender Art angeboten werden: Rund 16.500 DM für eine 1,1 kW PV-Anlage einschließlich Beratung und Installation. Ein derartiges Angebot sei, so Vorstandschef Heinz Klinger, derzeit auf dem Markt nicht unter 20 000 DM zu haben. Trotz dieser positiven Signale wird sich der Anteil der Regenerativen nach Worten Klingers auch im folgenden Jahr nicht ändern. Der auf Kernenergie ausgerichtete Konzern hatte im Jahr 1997 ein 2,1- prozentigen Anteil erneuerbarer Energien.

Will der Konzern mit diesem Sonnenenergie-Paket sein Image aufbessern?

Auszug aus einem Werbeheft der Commerzbank

"Wirtschaftlichkeit durch kostengerechte Vergütung

Das großzügigste Fördermodell ist die kostengerechte Vergütung. Bei diesem Modell zahlen die EVU über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zwei Mark pro Kilowattstunde.

Wo solche Rahmenbedingungen vorliegen, wird die solare Stromerzeugung für den Betreiber der Anlage dann auch in Mark und Pfennig rentabel. Die Investitionskosten amortisieren sich über die Stromvergütung vollständig. Das Modell setzt sich vor allem in Städten immer mehr durch. Fragen Sie bei Ihrem EVU nach, ob es auch in Ihrem Versorgungsgebiet die kostendeckende Vergütung für Solarstrom gibt."

Förderung der Regenerativen in Schwäbisch Hall

Positive Meldungen für Windanlagenbetreiber in Schwäbisch Hall: Eingespeister Windstrom wird mit bis zu 35 Pf/kWh vergütet. Eine kostendeckende Betriebsführung der bisher 2 Anlagen mit gesamt 1000 kW ist also möglich.

Auch die Erzeugung von Strom aus Biomasse-Kraftwerken soll künftig unterstützt werden. Ein konkretes Projekt ist derzeit in Planung. Die Vergütung wird sich dann nach Auskunft der Stadtwerke nach den Herstellungskosten der Anlage richten. Bleibt zu hoffen, daß hier nicht in gleicher Weise verfahren wird wie bei der Solarstromvergütung. Solarstromerzeuger bekommen nur 65% der Herstellungskosten der PV-Anlage erstattet. Dies bedeutet eine Vergütung von 1.83 DM/kWh über einen Zeitraum von 7-8 Jahren. Die 35%ige Landesförderung ist derzeit erschöpft.

Würde das dort ansässige Stromunternehmen seinen Strom ebenfalls nur zu Herstellungspreisen anbieten, wäre es bald ruiniert!

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Joachim Grawe

“...für sein außergewöhnliches Engagement zur Förderung regenerativer Energien und sein Eintreten für die Kernenergie” (Pressemitteilung der VDEW)

Kommentar des SFV: Wir sind verwirrt. Grawe war bis zum Ende seiner Dienstzeit entschiedener Gegner der erneuerbaren Energien.

Subventionsempfänger Steinkohle

An erster Stelle der Subventionsempfänger in Deutschland steht auch dieses Jahr wieder der Steinkohlebergbau. Insgesamt 7 750 Millionen DM steckt der Bund auch 1998 in die Verstromungshilfe der Steinkohle.



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