Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)

[ zurück zur Startseite ]
[ Artikel diskutieren und weiterverbreiten? Infos zum Copyright ]
[ Druckversion dieses Artikels ]

20.03.2019, Annette Stoppelkamp:

Speicherförderung in Bundesländern und Kommunen

Bis Ende 2018 förderte die Bundesrepublik den Kauf von Batteriespeichern durch zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse der KfW-Bank. Nach Ablauf des KfW-Förderprogramms 275 ist nun nur noch eine Förderung aus dem Programm 270 möglich, der keinen Zuschuss mehr beeinhaltet. Die Zinskonditionen und weitere Informationen erhalten Sie hier

In einzelnen Bundesländern und Kommunen gibt es jedoch Programme, über die Sie auch noch Zuschüsse erhalten können. In der Regel gilt, dass mit Bau und Installation erst nach Bewilligung der Förderung begonnen werden darf und der Antragsteller im jeweiligen Bundesland oder Gemeinde wohnen bzw. seinen Firmensitz haben muss. Vor Antragstellung empfiehlt es sich den aktuellen Stand der Förderung zu überprüfen bzw. zu erfragen, da die Fördermittel oft begrenzt und schnell ausgeschüttet sind.

Außerdem bieten auch einzelne Stromanbieter Speicher-Förderprogramme an.

Die nachfolgende Zusammenstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn in Ihrer Kommune auch Speicher-Förderprogramme angeboten werden, melden Sie sich gern bei uns. Ebenso freuen wir uns, wenn Sie uns auf Änderungen der Förderprogramme hinweisen.

Wo werden Speicher gefördert?



Baden-Württemberg

Bis Ende 2019 wird ein Investitionszuschuss für „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Photovoltaikanlage gewährt. Das Mindestinstallationsverhältnis beträgt
1,2 kWp je 1 kWh.
Der Einbau eines größeren Speichers ist erlaubt. Die das Verhältnis übersteigende Speicherkapazität wird nicht gefördert.

Die Förderung wird pro Batteriespeicher in Euro je Kilowattstunde (kWh) nutzbarer Speicherkapazität des Batteriespeichers als Investitionszuschuss gewährt, ist jedoch auf maximal 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten des Batteriespeichersystems begrenzt. Die Investitionen in eine Photovoltaik-Anlage werden hierbei nicht berücksichtigt.

Der Zuschuss beträgt nach neuestem Stand im Februar 2019 für Speicher in Verbindung mit PV-Anlagen

  • mit bis zu 30 Kilowatt Leistung 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität
  • mit mehr als 30 k/Wh 300 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität

Achtung: Ausnahmen für Anlagen mit Fernsteuerbarkeit:
Sind PV-Anlagen von Antragstellern mit technischen Einrichtungen ausgestattet, die die Pflicht nach § 9 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EEG (ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung durch Netzbetreiber) erfüllen, entfällt künftig die bisherige Wirkleistungsbe-grenzung auf 60 Prozent der installierten Leistung (PV-Anlagen > 30 kWp) bzw. auf 50 Pro-zent der installierten Leistung (PV-Anlagen < 30 kWp).

Photovoltaik-Anlagen zwischen 10 und 14 Kilowatt Peak installierter Nennleistung werden mit 400 Euro zusätzlich gefördert.

An die PV-Anlage und den Batteriespeicher gelten grundsätzlich die technischen Anforderungen des
KfW-Förderprogramms „Erneuerbare Energien – Speicher“ (Nr. 275).
Photovoltaikanlage und Batteriespeicher müssen in Baden-Württemberg errichtet und mind. fünf Jahre betrieben werden.
Die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank (L-Bank)übernimmt die Abwicklung der Förderung.

Achtung: Das Fördervolumen von 10 Millionen Euro ist bald ausgeschöpft! Wenn diese Summe erreicht ist, wird das Förderprogramm eingestellt. Auf Grund der anhaltend großen Beliebtheit könnte dies schon ca. Mitte Juni 2019 der Fall sein!

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ finden Sie auf der Seite des
Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Würtemberg

sowie auf der Seite der Landeskreditbank Baden-Württemberg, wo Sie auch einen Link zur Antragstellung finden.



Thüringen

Als vorhabenbezogene, nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung aus Mitteln des Freistaates Thüringen können Zuwendungen auf die zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt werden (Stand 1.3.19):
Neuinvestitionen in stationäre Energiespeichersysteme, die der Speicherung von Strom aus Photovoltaik dienen (Batteriespeicher),

  • für Photovoltaikanlagen ein Zuschuss von bis zu 30 %

(für Bürgerenergiegenossenschaften: bis zu 40 % für Photovoltaikanlagen und bis zu 50 % für Photovoltaikanlagen in Kombination mit Energiespeicher)

  • für Energiespeicher ein Zuschuss von bis zu 30 %

(für Bürgerenergiegenossenschaften: bis zu 40 %)

  • für Investitionen in Mieterstrom von bis zu 80 %

Der maximal mögliche Zuschuss je Vorhaben beträgt 100.000 EUR. Vorhaben, deren Gesamtausgaben unter 5.000 EUR liegen, werden nicht gefördert (Bagatellgrenze).

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Thüringer Aufbaubank



NRW

Im Rahmen von progres.nrw. mit dem das Ziel verfolgt wird den effizienten Umgang mit Energie und den Einsatz von regenerativen Energien in NRW voranzubringen, werden innerhalb des Förderbausteins Markteinführung gefördert:

  • Stationäre Batteriespeicher i. V. m. einer PV-Anlage < 30 kWp

max. 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben

  • Stationäre Batteriespeicher i.V. m. einer PV-Anlage > 30 kWp

max. 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
Zuwendungen werden erst ab einer Fördersumme von 350 Euro je Vorhaben gezahlt.

Förderbedingungen:
Ein reiner Austausch eines alten Speichers wird nicht gefördert. Für jede Photovoltaikanlage und für jeden Standort kann nur ein Batteriespeicher gefördert werden. Die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt darf maximal 50 Prozent der installierten Leistung der Photovoltaikanlagen betragen. Diese Begrenzung gilt für die gesamte Lebensdauer der Anlage.

Detailliertere Informationen zum progres.nrw. Markteinführungsprogramm Batteriespeicher finden Sie auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg

Anträge können bis zum 20. November 2019 (eingehend bei der Bezirksregierung Arnsberg) gestellt werden.
Antragsformulare finden Sie hier


Brandenburg

Ende Juli 2018 hat die brandenburgische Landesregierung ihr Programm „1.000 Speicher“ aufgelegt, mit dem private Investitionen in Stromspeicher unterstützt werden. Das Programm kam sehr gut an, im September 2018 waren die Fördermittel bereits ausgeschöpft !


Sachsen

Gefördert wird die Errichtung dezentraler Stromspeicher (inkl. Quartierspeicher und Nachrüstsätze), die mit Strom aus Photovoltaikanlagen betrieben werden. Auch Nachrüstungen zusätzlicher Speicherkapazität zu einem bereits existierenden Stromspeicher sowie Kombinationen dieser mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (Ladestation) werden bezuschusst.
Die Förderung wird im Rahmen einer Projektförderung als Festbetragsfinanzierung (für konventionelle Stromspeicher und Ladestationen) bzw. Anteilsfinanzierung (für Modellvorhaben) in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt.

  • Die Zuschusshöhe beträgt 1.000 Euro (Sockelbetrag, nicht bei Nachrüstsätzen) plus
  • pro kWh Nutzkapazität 200 Euro (mind. 2 kWh Nutzkapazität)
  • max. Förderung: 40.000 Euro
  • Stromspeicher mit Ladestation erhalten zusätzliche Förderungen

Eine Zuwendung wird nur gewährt, wenn die Zuwendung für den Stromspeicher und ggf. die Ladestation insgesamt mindestens 1.400 Euro beträgt.

Für Stromspeicher, die nicht auf Blei- oder Lithium-Ionen-Technologien basieren (Modellvorhaben), gelten abweichende Konditionen. Antrags- und Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)

Alle weiteren Informationen und Downloads zu Förderanträgen finden Sie auf der Seite der
Sächsischen Aufbaubank


Sachsen-Anhalt

Das Batterie-Förderprogramm von Sachsen-Anhalt richtet sich nur an Unternehmen und nicht an Privatpersonen. Die Betriebsstätte muss sich in Sachsen-Anhalt befinden. Kleine und mittlere Unternehmen werden vorrangig gefördert.

Gefördert werden:
Anlagen zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus erneuerbaren Energien, Strom- und Wärmespeicher für

  • kleine und mittlere Unternehmen mit einem Mindestinvestitionsvolumen von 10.000 Euro
  • Großunternehmen mit einem Mindestinvestitionsvolumen von 100.000 Euro
  • kommunale Eigenbetriebe
  • Energiedienstleister, die Energiesparcontracting für Unternehmen erbringen.

Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss.
Zuwendungsfähig sind insbesondere Investitionen in das Anlagevermögen sowie die mit der Investition unmittelbar im Zusammenhang stehenden anrechenbaren Ausgaben für Nebenkosten (z.B. Planungskosten) durch unabhängige Dritte. Letztere dürfen maximal 20 Prozent der Gesamtausgaben betragen.

Die Beihilfe wird vorrangig auf der Grundlage der „De-minimis“-VO gewährt. Dabei betragen die Fördersätze:

  • bis zu 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben für kleine Unternehmen,
  • bis zu 35 Prozent für mittlere Unternehmen,
  • bis zu 25 Prozent für große Unternehmen.

Die Gesamtsumme der einem Unternehmen gewährten „De-minimis“-Beihilfen darf in einem Zeitraum von drei Steuerjahren 200.000 Euro (für Unternehmen im Bereich des gewerblichen Straßengüterverkehrs 100.000 Euro) nicht überschreiten.
Kumulierung: Eine Kumulierung mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich, insbesondere mit Darlehensprogrammen zur Finanzierung der verbleibenden Investitionssumme.

Alle weiteren Informationen zu Förderbedingungen sowie downloadbare Merkblätter, Anträge und Kontaktadressen finden Sie auf der Seite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt


Bayern

Im Rahmen des von der Bayerischen Staatsregierung aufgelegten 10.000-Häuser-Programm unterstützt das PV-Speicherprogramm Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern bei der Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit Speicher und gewährt einen attraktiven Zuschuss für den Batteriespeicher.

Der Basiszuschuss von 500€ wird ab einer Speicherkapazität von 3 kWh gewährt. Pro zusätzliche Kilowattstunde Speicherkapazität wird die Förderung um 100 € aufgestockt. Die Maximalförderhöhe beträgt 3200 € ab 30 kWh Speicherkapazität.

Das Verhältnis der Speicherkapazität zur Leistung der Photovoltaik-Anlage muss bei mindestens eins zu eins liegen. Wenn die Leistung der Photovoltaik-Anlage kleiner als die Kapazität des Speichersystems ist, wird die Batterie entsprechend geringer gefördert.

Das Programm läuft offiziell bis zum 31. Juli 2022.
Zum Zeitpunkt der elektronischen Antragstellung bereits begonnene oder abgeschlossene Vorhaben sind nicht förderfähig.

Förderbedingungen:

  • Erst-/ oder Ergänzungsinstallation eines neuen Batteriespeichers jeweils in Verbindung mit einer neuen PV- Anlage
  • Nutzbare Speicherkapazität größer als 3,0 kWh
  • Batterieschnittstelle zur Kommunikation und Fernsteuerung
  • Intelligentes Energiemanagementsystem
  • Förderfähig ist nur die nutzbare Speicherkapazität in kWh, der eine mindestens gleich hohe Leistung der PV-Anlage in kWp gegenübersteht
  • Zeitwertersatzgarantie – Zeitraum zehn Jahre

Auch die Installation einer Ladesäule wird mit einem Zuschuss von 200€ unterstützt, wenn die Ladestation in das intelligente Energiemanagementsystems des Batteriespeichers eingebunden ist.

Weitere Informationen zum 10000 Häuser Programm im
Energieatlas Bayern


Kommunen und Landkreise

Neben bundes- oder landesweiten Förderungen gibt es auch einige Städte in Bayern und NRW, die die Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeicher bezuschussen. Es lohnt sich auch bei den hier nicht aufgeführten Städten und Landkreisen, nach den aktuellen Förderbedingungen für Speicher zu fragen.


Stadt Friedrichshafen


Gefördert werden intelligente Akkuspeicher bei Ergänzung zu vorhandenen oder neuen Stromerzeugungsanlagen auf dem eigenen Grundstück (Bestand bis Bauantrag vor 2016), z.B. Photovoltaikanlagen. Die Mindestnutzkapazität beträgt 3 kWh
Mindestinvestition liegt bei 5.000 Euro

Der Zuschuss beträgt 150 Euro pro kWp, maximal 2.250 Euro.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stadt Friedrichshafen


Stadt München


Neu eingeführt wird ab 1.4.2019 eine Förderung von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern. Anträge mit den Konditionen aus der neuen Richtlinie können erst ab diesem Datum gestellt werden.

Gefördert werden Neuinvestitionen in stationäre Batterien (z.B. Lithium-Ionen- und Salzwasserbatterien) zur Speicherung von Strom aus Photovoltaikanlagen in Gebäuden, in denen der Strom selbst verbraucht wird. Gefördert wird für jede Photovoltaikanlage nur ein Batteriespeichersystem.
-300 € je kWh Nutzkapazität, jedoch maximal 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (netto), Maximale Förderhöhe: 15.000 €
-Bleibatterien und Lithium-Mangan-Kobalt-Oxid-Batterien (LNMC) sowie Prototypen werden nicht gefördert.

  • Der Batteriespeicher muss eine Notstrom-Option enthalten, damit es im Falle eines Stromausfalls möglich ist, den Bewohnerinnen und Bewohnern z.B. eine Steckdose zur Verfügung zu stellen oder die Heizungspumpe für kurze Zeit weiter zu betreiben.
  • in Kombination mit einer qualitätssichernden Baubegleitung kann ein Förderbonus gewährt werden.

Weitere Richtlinien zum Förderprogramm finden Sie auf der Seite der
Stadt München


Freiburg im Breisgau


Um die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen mit Stromspeichern zu verbessern, werden Batteriespeichersysteme bei der erstmaligen Errichtung von PV-Anlagen gefördert. Der Antrag muss spätestens 6 Monate nach Durchführung der Maßnahmeerfolgen. Die Zuschusshöhe beträgt 10 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Die maximale Förderhöhe beträgt 2.000 Euro.

Richtlinien zum Förderprogramm auf den entsprechenden Seiten der
Stadt Freiburg
Beiblatt Baustein 6


Düsseldorf


Eine Förderung ist möglich wenn ein Stromspeicher in Kombination mit der Photovoltaikanlage errichtet oder eine bestehende Photovoltaikanlage bis 30 kWp um einen Speicher ergänzt wird. Die Förderhöhe beträgt 20% der anrechenbaren Brutto-Investitionskosten (einschließlich Gerätekosten).

Wird die Solaranlage neu errichtet und mit einem Speicher ausgestattet, kann der Hauseigentümer eine zusätzliche Förderung des Landes bekommen.

Förderrichtlinien, Anträge und Kontaktadressen finden Sie auf den Seiten des Umweltamtes der
Stadt Düsseldorf


Münster


Münster fördert die Installation eines stationären Batteriespeichers unabhängig von der Speichergröße, wenn gleichzeitig eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage mit einer Größe zwischen 5 und 30 kWp installiert wird. Der Zuschuss beträgt 1.000 € (für Lithium-Eisen-Phosphat-Speicher).Der Speicher muss eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens 7 Jahren haben damit er zur Förderung berechtigt ist. Außerdem muss die Einspeiseleistung auf 60 % der installierten Leistung begrenzt werden.

Förderrichtlinien und Anträge zum downloaden sowie Kontaktadressen finden Sie auf der Seite der
Stadt Münster


Stadt Harsewinkel


Ein Stromspeicher ist in Kombination mit einer Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energien förderfähig. Die Fördersumme beträgt 200 Euro/kWh Speicherkapazität.

Die Stadt Harsewinkel bietet einen kostenfreien und anbieterneutraler Service zu Fördermaßnahmen für Batteriespeichersysteme im privaten und gewerblichen Bereich

Kontaktadressen finden Sie auf der Seite der Stadt Harsewinkel


Landkreis Wolfenbüttel


Batterie-Speicher für neuinstallierte oder bestehende Photovoltaikanlagen können eine Zuwendung von 10 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Eine Zuwendung wird nicht gewährt, wenn die Zuwendungssumme weniger als 500 Euro beträgt und wenn bereits Aufträge erteilt wurden oder mit der Maßnahme begonnen wurde.

Weitere Informationen zum Förderprogramm des Landkeises Wolfenbüttel finden Sie hier


Gemeinde Wallenhorst

  • Gefördert werden stationäre Batteriespeichersysteme in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das - elektrische Netz angeschlossen ist.
  • Es wird das stationäre Batteriespeichersystem im Rahmen der Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage oder als nachträgliche Installation zu einer bestehenden Photovoltaikanlage bezuschusst.
  • Der Batteriespeicher muss eine nutzbare Mindestspeicherkapazität von 2,5 kWh aufweisen und der Händler eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren geben.

Der Zuschuss beträgt 500 Euro.
Die ordnungsgemäße und sichere Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachfirma zu bestätigen und nachzuweisen. Eigenbauanlagen und gebrauchte Anlagen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm der Gemeinde Wallenhorst finden Sie hier



Stromanbieter und Stadtwerke

Darüber hinaus gibt es einige Stromanbieter und Stadtwerke, die den Einbau von Batteriespeichern bezuschussen.
Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Fördermittel ist in der Regel das Bestehen eines wirksamen Strom-/ Erdgas-bzw.Wärmeliefervertrages
mit dem jeweiligen Anbieter.


Stadtwerke Energie Jena-Pößneck


Der Zuschuss bei Kauf eines Batteriespeichers sowie bei Pacht eines auf Eigenverbrauch optimierten Solardaches beträgt jeweils 300 Euro.

Weitere Informationen, Förderrichtlinien und Anträge zum Förderprogramm der Stadtwerke Jena finden Sie hier


Energie Waldeck-Frankenberg GmbH


Bei Anschaffung eines Photovoltaik-Solarspeichers (4 kWh bis 15 kWh) können Kunden eine Förderung von 200 Euro erhalten.
Weitere Informationen zum Förderprogramm der Energie Waldeck-Frankenberg GmbH erhalten Sie hier


Elektrizitätswerke Schönau EWS


Bei einer Neuinstallation oder Erweiterung einer PV-Anlage wird ein Investitionszuschuss von

  • 600 Euro für eine Salzwasserbatterie
  • 480 Euro für eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie

gewährt.

Für die Nachrüstung einer bestehenden PV-Anlage erhält der EWS Kunde

  • 300 Euro für eine Salzwasserbatterie
  • 240 Euro für eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie

Der Betrag wird gleichmäßig über drei Jahre verteilt ausgezahlt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm für Batteriespeicher der EWS erhalten Sie hier


N-ERGIE

Das CO2-Minderungsprogramm der N-ERGIE fördert u.a. Photovoltaikanlagen und Stromspeicher.
Die Förderung für Stromspeicher ist abhängig von der nutzbaren Kapazität.

Speicher < 5 kWh erhalten 400 Euro
Speicher > 5 kWh 800 Euro

Weitere Informationen zum Förderprogramm der N-ERGIE mit der Möglichkeit zum downloaden finden Sie
hier


rhenag AG

Die rhenag AG unterstützt Investitionen in Photovoltaikanlagen und Stromspeicher mit bis zu 500 Euro wenn diese von rhenag oder einem ihrer Kooperationspartner gekauft oder gepachtet werden. Die Förderung ist auf insgesamt 50 Photovoltaikanlagen/-stromspeicher beschränkt. Erkundigen Sie sich unter Tel.: 02241/107-248 ob Förderanträge noch bewilligt werden können.

Weitere Informationen und Anträge zum Förderprogramm der rhenag AG erhalten Sie hier


Stadtwerke CASTROP-RAUXEL GmbH


Die Stadtwerke CASTROP-RAUXEL vergibt für ihre Kunden Zuschüsse

  • 100 Euro für den Stromspeicher für Selbstnutzer
  • 200 Euro für Installation einer Photovoltaikanlage mit Speicher

Weitere Informationen über das Förderprogramm der Stadtwerke erhalten Sie hier


ENTEGA


Wird zu einer förderfähigen Photovoltaikanlage ein Stromspeicher gepachtet, gewährt die ENTEGA für ihre Kunden eine Förderung von 400 Euro.

Weitere Informationen über das Förderprogramm des Energieanbieters erhalten Sie hier


Badenova AG


Der Investitionszuschuss für Maßnahmen und Projekte zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie wird aktuell neu ermittelt. Bitte informieren Sie sich bei der Badenova AG nach dem aktuellen Stand der Förderung.
Bisher: Die Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit einer Mindestgröße von 3 kWp in Verbindung mit einer Lithiumbatterie von mind. 2kWh Kapazität wird mit einem Zuschuss von 1050 Euro gefördert.

Weitere Informationen über das Förderprogramm der Badenova erhalten Sie hier




In der Regel gilt, dass mit der Installation von Photovoltaikanlage und Speicher gewartet werden muss bis ein positiver Bescheid über die Bewilligung der Förderung vorliegt. Über die weiteren Förderbedingungen informieren Sie sich bei den genannten Anbietern und mit Hilfe der Links.

Ist Ihre Stadt oder Gemeinde und Stromanbieter nicht aufgeführt?
Erkundigen Sie sich trotzdem über bestehende oder geplante Speicherförderungen.



zum Seitenanfang


Dieser Artikel wurde einsortiert unter ....